Das freie Netzwerk

Man hat es nicht leicht. Während alle Welt bei Facebook, Twitter, Instagram und was es sonst noch gibt (erwähnte ich WhatsApp?) ist, hat man es als halbwegs bewusster Nutzer von sozialen Medien nicht leicht. Ich empfinde es jedenfalls so. Kommerzielle Anbieter muss man kritisch sehen, nicht erst seit den jüngsten Hackerangriffen und der damit verbundenen Erbeutung privater Daten durch Unbekannte, sondern grundsätzlich schon aufgrund des Geschäftsmodells, das auf der wirtschaftlichen Ausbeutung des Wissens über die Nutzer basiert.

"Isn't it great? We have to pay nothing for the barn" - "Yeah! And even the food is free" - pigs talking about the "free" model
Künstler: geek & poke

Lizenz: CC-BY-3.0

Etwas weniger kritisch ist es, wenn ein Netzwerk zwar zentral organisiert ist, aber nicht kommerziell ist. Hier kommt es darauf an, wie sehr man dem Betreiber vertraut, wobei es weniger um die moralische Integrität des Betreibers geht, als um dessen technisches Know-How. Zentral organisierte Netzwerke werden groß, wenn sie erfolgreich sind und werden dann auch für Hacker interessant…

2010 begann nach einer erfolgreichen Crowdfounding Kampagne die Arbeit an einer Software, die sich des Problems annehmen sollte: Diaspora*. Die Idee war, sich der Ausspähung durch die Plattformbetreiber zu entziehen, indem man einen eigenen Server mit Social-Network Software betreibt und so seine Daten ganz einfach selbst hostet.

Andere Projekte folgten. Einige dieser Softwares erlaubten die Verbindung zu Kontakten etwa auf Facebook, z.B. Friendica. Was damals noch möglich war, wurde von Facebooks Seite aus später dann mehr und mehr unterbunden – klar, wenn ich meine Kontakte nicht verliere habe ich einen Grund weniger, bei Facebook zu bleiben.

Mit dem Aufkommen weiterer Netzwerke kam auch der Gedanke auf, diese Netzwerke untereinander zu verbinden, damit man miteinander sprechen kann. Um miteinander zu sprechen, braucht man eine gemeinsame Sprache. Bei der Kommunikation zwischen Computern spricht man hier von Protokollen.

Da gab es einerseits das Diaspora* Protokoll, durch das sich die verschiedenen Diaspora* Server miteinander „unterhielten“ (und später dann auch andere wie z. B. Friendica). Diesen Zusammenschluss nannte man Federation.

Dann gab es da noch das Fediverse, in dem OStatus „gesprochen“ wurde. Die hier vertretenen Netzwerke gehen zeitlich zum Teil noch vor Diaspora* zurück und konzentrierten sich ursprünglich auf Mikroblogging, orientierten sich also eher an Twitter als an Facebook.

Friendica und das mit diesem eng verwandte Hubzilla (ehemals Red Matrix, noch ehemalsiger Friendica Red) nahmen eine Mittelposition ein, da sie sowohl mit der Federation als auch mit dem Fediverse kommunizieren konnten.

Neben den genannten gibt es noch weitere Protokolle. Es ist also durchaus nicht alles so übersichtlich. Selbst in der Begrifflichkeiten: Ich übernehme hier aus dem oben verlinkten Artikel von Sean Tilly die Unterscheidung von Federation und Fediverse, während die englische Wikipedia das Diaspora* Protokoll zum Fediverse zählt (allerdings hat Sean Tilly an Diaspora mit entwickelt, so dass ich ihm hier mehr Sachkenntnis unterstelle).

In den letzten Jahren hatten die Entwickler der freien Netze viele Gelegenheiten, Erfahrungen zu sammeln mit der Kommunikation zwischen verschiedenen Netzwerken. Ein Teil dieser Erfahrungen floss in ein neues Protokoll, ActivityPub.

ActivityPub wurde im Januar 2018 eingeführt und wird inzwischen schon von einigen Netzwerken unterstützt. Die Hoffnung ist, die Kommunikation so noch stärker zu vereinfachen, den Austausch zu fördern.

Freilich hat das alles seine Einschränkungen, denn den verschiedenen Netzwerken liegen verschiedene Konzepte zu Grunde, die sich nicht immer leicht übertragen lassen. Diaspora* zum Beispiel drehte das Konzept der Follower von Twitter um, indem man dort nicht mehr jemandem folgt, sondern jemandem das Folgen gestattet. Die Verbindung ist also hierarchisch und nicht wie bei Facebook oder anderen, freien, Netzen auf Augenhöhe im Sinne einer „Freundschafts“-Beziehung, der beide zustimmen müssen.

Hubzilla, ein anderes freies und verteiltes Netzwerk, kennt das Konzept der nomadischen Identität: Dort ist man mit seinem Konto nicht mehr auf einen Server festgelegt, sondern kann relativ frei und schnell von Server zu Server wechseln, beziehungsweise mit der gleichen Identität auf mehreren Servern ein Konto haben. Das ist für Verbindungen aus dem Hubzilla Netzwerk heraus problematisch, da Friendica, GNU.Social oder Mastodon (weitere freie verteilte Netze) das Konzept nicht kennen. Melde ich mich als Hubzilla Nutzer auf einem anderen Server an, fehlen plötzlich die „auswärtigen“ Kontakte, die ich auf meinem Hauptserver habe.

Außerdem gibt es verschiedene Konzepte von Privatsphäre in den verschiedenen Netzen. Manche sind dazu gedacht, seine Stimme in der Öffentlichkeit verlautbar zu machen, andere setzen auf strenge Abschirmung. So kann eine Nachricht plötzlich öffentlich werden, wenn ich sie mit jemanden in einem weniger abgeschirmten Netzwerk teile. Oder eine Nachricht verbreitet sich nicht so gut weiter wie erhofft, weil meine Kontakte in abgeschirmteren Netzwerken keine so große Reichweite haben.

Trotzdem funktioniert die Kommunikation grundsätzlich und es ist möglich, über die Netzwerkgrenzen hinweg zu kommunizieren. Dies haben wir am LUKi Wochenende in Fulda ausprobiert und nach einigen Schwierigkeiten bei bestimmten Netzen…

okay, ganz ehrlich: Ich hatte bei meiner eigenen Hubzilla Instanz Schwierigkeiten, die richtigen Häkchen zu finden, um die Kommunikation zuzulassen…

Falls jemand ähnliche Probleme hat: Man braucht zum Kommunizieren mit Diaspora* das Addon „Diaspora-Protocol“, für GNU.Social das Addon „GNU-Social-Protocol“ und für die Netzwerke, die das ActivityPub Protocol unterstützen, das Addon „PubCrawl“, das ich wegen des abweichenden Namens ewig übersehen hatte…

So konnte ich mich letztendlich doch mit den Vereinskollegen auf Mastodon, Friendica und Diaspora* verbinden.

Falls nun jemand Interesse hat, das eine oder andere freie Netzwerk auszuprobieren, gibt es zum Beispiel hier eine kleine Übersicht über verschiedene zum Fediverse gehörenden Netzwerke. Wichtig sind vor allem die Serverlisten, damit man dann auch weiß, wo man sein Konto eröffnen kann.

Und wenn Ihr dann im Fediverse seid, nehmt doch Kontakt zu mir auf und schreibt, wie es Euch gefällt. Ihr findet mich unter tonnerkiller@hub.debenny.de

Das ist übrigens keine E-Mail Adresse. Da die Konten auf verschiedenen Servern verteilt sind, reicht ein Benutzername nicht aus, man muss auch den Server, auf dem sich das Konto befindet benennen – so wie bei E-Mails. Daher haben Konten in freien Netzwerken und E-Mail Konten das gleiche Format (Ausnahme: siehe Kommentar von Roland).

Und so unterschiedlich sind sich E-Mail und freie Netze ja auch nicht. Hier wie dort kann sich jeder entscheiden, ob er dem Anbieter traut oder ob er gar selbst einen Server betreiben will, der mit allen anderen zu kommunizieren im Stande ist.

So gesehen waren die kommerziellen sozialen Netzwerke ein herber Rückschritt.

De Benny

Fachinformatiker Azubi mit Theologie Diplom. Linux Nutzer seit 2004. Bewegt von der Freiheit, die uns Christus schenkt: Freiheit, die von sich selbst befreit, so dass der Nächste in den Blick kommen kann. Auf Hubzilla unter tonnerkiller@hub.debenny.de zu erreichen.

More Posts - Website

Follow Me:
Twitter

6 Kommentare zu “Das freie Netzwerk

  1. Lieber Benny,

    Danke für den interessanten Artikel – allein für den Cartoon hat sich das Lesen schon gelohnt! 🙂

    Einige Anmerkungen:

    1. Den Abschnitt zu „Fediverse VS Federation“ fand ich sehr interessant, finde allerdings die Erklärung unter https://medium.com/we-distribute/a-quick-guide-to-the-free-network-c069309f334 nicht sonderlich zielführend, da diese die Begriffe für *bestimmte* Protokolle bzw. Systeme zu vereinnahmen scheint – zumindest am Anfang, denn der Artikelabschluss stellt ja zumindest ein „one deferated supernetwork“ in Aussicht, bezieht es aber immernoch auf bestimmte Systeme.
    Dem widerspricht, dass der Begriff „Fediverse“ durchaus ja auch außerhalb der dort erwähnten Netzwerken auftaucht, so ist er mir in Diskussionen um XMPP und Matrix jedenfalls schon begegnet, wenn es um die Vorteile „föderaler Netze“ ging. Falls nun der Einwand kommt, man solle diese Netze besser „dezentral“ nennen, halte ich den Begriff „föderal“ für angebrachter als „dezentral“, denn nur weil ein Netzwerk dezentral ist, heißt das ja noch lange nicht, dass es (vollumfänglich) föderiert (bei PeerTube bspw. sehe ich das akt. als großes Hindernis, bevor es ein wirklicher Konkurrent für YouTube werden könnte, denn die Suche auf einer PeerTube-Instanz sucht momentan nicht im gesamten PeerTube-Netzwerk – damit ist das Netzwerk, zumindest für mich, zwar ein dezentrales, aber eben kein wirklich föderales – Ähnliches gilt in meinen Augen für den Messenger „Mattermost“).
    Allerdings ist es durchaus spannend und wissenswert, dass Entwickler wie Sean Tilly die Begrifflichkeiten hier etas anders (und eventuell durchaus entwicklungshistorisch genauer) sehen, obwohl ich wie gesagt die Erklärung der Wikipedia etwas zielführender finde, da sie einen offeneren Umgang für den ja auch hinsichtlich pädagogischer Verwendung interessanten Begriff zulässt: „Fediverse (ein Kofferwort aus „federation“ und „universe“) bezeichnet eine Vielzahl von unabhängigen sozialen Netzwerken, Mikroblogging-Diensten und Webseiten für Online-Publikation oder Daten-Hosting, die mittels offener Standards und Kommunikationsprotokollen miteinander verbunden sind. “

    2. Die Formulierung „nicht wie bei Facebook oder anderen freien Netzen“ könnte leicht missverstanden werden, schließlich ist Facebook ja gerade kein freies Netz (jedenfalls nicht im Sinne des Freiheitsbegriffs, auf den der Artikel sicher hinaus will).

    3. Bei der Erklärung „Daher haben Konten in freien Netzwerken und E-Mail Konten das gleiche Format.“ würde ich so auch nicht mitgehen. Matrix ist so gesehen ja auch ein freies, föderales Netz und dort ist das Format der Matrix-IDs (MXIDs), damit sie gerade *nicht* mit Email-Adressen verwechselt werden können, ja mit @username:example.org ein anderes als bei E-Mail&Co.

    Gruß und nochmals Danke für den Artikel
    Roland

  2. Hallo Roland,
    danke für Dein umfassendes Feedback.

    da diese die Begriffe für *bestimmte* Protokolle bzw. Systeme zu vereinnahmen scheint

    Ich hatte diese Begriffe bisher als Synonyme verstanden, bin allerdings im KOntext des Schreibens dieses Beitrags auf den Artikel von Sean Tilley gestoßen – und hab meinen Artikel hier nochmal daraufhin überarbeitet.
    Rückblickend erinnerte ich mich nämlich, dass ich auf Diaspora* immer von Federation hörte, auf Hubzilla allerdings vor allem vom Fediverse. Das veranlasste mich dazu, die dementsprechende Nuzung der Begriffe im Artikel sichtbar zu machen.
    Daneben weise ich ja auch drauf hin, dass dies auch anders gehandhabt wird. So ist denke ich weitestgehende Transparenz hergestellt und wir müssen uns nicht drüber streiten, ob nun die Volksfront von Judäa oder die Judäische Volksfront die „echte“ Volksfront ist.
    Was ich für mich wichtig finde ist, dass es eben diese beiden (bzw drei: OStatus, Diaspora*, ActivityPub) Protokolle gibt, die Föderation zwischen verschiedenen freien sozialen Netzen/Microbloggingdiensten ermöglichen – wenn auch mit Hindernissen wie Du im Fall von PeerTube richtig feststellst. Ob man das nun zusammenfasst unter Fediverse oder Federation oder beidem bleibt jedem selbst überlassen, nur um die Einschränkungen sollte man wissen, um nicht später enttäuscht zu werden.
    Dass „Fediverse“ auch im XMPP Umfeld etc gebraucht wird, ist mir neu. Danke für diesen Hinweis. Existiert dort dann auch eine Föderation mit ActivityPub und/oder Diaspora*? Und müsste man E-Mail nicht auch zum Fediverse zählen, da es hier ja auch verschiedene Server gibt, die miteinander kommunizieren? Zumal man E-Mails ja zumindest einlesen kann bei Friendica…

    Die Formulierung „nicht wie bei Facebook oder anderen freien Netzen“ könnte leicht missverstanden werden

    Oh, danke. Es stand zu erwarten, daß die neue, kommaarme Rechtschreibung ins Verderben führt. Ich hab das mal altmodisch-kommareich präzisiert 😉

    Matrix ist so gesehen ja auch ein freies, föderales Netz und dort ist das Format der Matrix-IDs (MXIDs), damit sie gerade *nicht* mit Email-Adressen verwechselt werden können, ja mit @username:example.org ein anderes als bei E-Mail&Co.

    Danke, das wußte ich nicht. Wobei man ja durch ein Präfix (mailto, diaspora, ostatus, zot, activitypub, xmpp…) Eindeutigkeit hätte schaffen können, allerdings hätten wohl dann alle mitspielen müssen.

  3. Dass „Fediverse“ auch im XMPP Umfeld etc gebraucht wird, ist mir neu. Danke für diesen Hinweis.

    Ich kanns nicht belegen und mich auch irren. Mag sein, dass ich, weil ich mich eher mit Messengern befasse als mit klass. soz. Netzwerken, die Begrifflichkeiten hier vermischt habe, weil ich den Begriff „Fediverse“ sympathischer finde als die sperrie Bezeichnung „freie, föderale Netzwerke“.
    Besser, ich bleibe bei der sperrizen Bezeichnung, bevor ich noch den Zorn der „Volksfront von Judäa“ auf mich ziehe. 😉

    Gruß
    Roland

  4. interessanter Artikel DANKE. Finde Hubzilla auch sehr interessant.

    Folgende Anmerkungen von meiner Seite:

    Für das Verstehen von Hubzilla und seinem nicht ganz einfach zu verstehenden Berechtigungssystem gibt jetzt ein gutes Wiki:

    https://hub.libranet.de/wiki/pepecyb8806/Pepes(20)Knowledgebase/Home

    Du schreibst:
    „Melde ich mich als Hubzilla Nutzer auf einem anderen Server an, fehlen plötzlich die „auswärtigen“ Kontakte, die ich auf meinem Hauptserver habe.“

    Wieß nicht ob das so stimmt. Es müssen halt auf beiden Servern die entsprechenden föderativen Plugins aktiviert sein, dann müsste es auch klappen mit allen Kontakten – Auf manchen Servern werden die Plugins nicht angeboten – also muss man bei der Serverwal darauf achten.

    Dann schreibst Du noch:
    „Da die Konten auf verschiedenen Servern verteilt sind, reicht ein Benutzername nicht aus, man muss auch den Server, auf dem sich das Konto befindet benennen“

    Das ist glaube ich auch nicht ganz richtig. Es gibt einem Namen den Du in einem Profil des Kanals angeben und dort auch immer wieder änder kannst. Nach diesem Profilname kann man auch unter „Verbindungen“ in dem Widget „Finde Kanäle“ serverübergreifend suchen. Dann gibt noch den mit einem Kanal verbundenen Kanalnamen der beim Anlegen des Kanals festgelegt wird und nicht mit dem Profilnamen übereinstimmen muss. Das was vor dem @ steht, kann man nicht mehr abändern. Das was hinter dem @ steht ist von dem Servernamen abhängig auf dem du gerade deinen Kanal hostest. Bei einem Serverwechsel bleibt das was vor dem @ steht erhalten, das was nach dem @ steht wir an die neue Serveradresse angepasst.

    Ich hoffe das was ich hier schreibe stimmt auch so wirklich… wenn ja , kannst Du es ja in dem Artikel noch stimmig abändern 😉

    lg
    aus der Nachbarschaft

  5. Hallo Nachbar,

    danke für Deinen Kommentar. Ich bin etwas müde, daher Telegrammstil:

    Für das Verstehen von Hubzilla und seinem nicht ganz einfach zu verstehenden Berechtigungssystem gibt jetzt ein gutes Wiki

    Danke, das kannte ich noch nicht.

    Wieß nicht ob das so stimmt. Es müssen halt auf beiden Servern die entsprechenden föderativen Plugins aktiviert sein, dann müsste es auch klappen mit allen Kontakten

    Weiß nicht mehr ob ich das irgendwo in den Einstellungen gelesen habe oder aus nem Post/Kommenatr von Mike…
    Ergab für mich jedenfalls Sinn. Außer Hubzilla implementieren die meisten ja kein Zot, haben also keine nomadischen Identitäten.
    Wenn es jetzt nen Kontakt zwischen person@mastodon.social und andereperson@hubzilla.io gibt, wieso sollte die Mastodon Instanz jetzt von einer Verbindung zu andereperson@hubzilla.org ausgehen? Es muß ja nicht immer an Hubzilla liegen 😉
    Die nomadische Identität ist an sich halt nicht kompatibel zu den Konzepten anderer Netzwerke – muß es ja auch nicht sein, weil wer will schon Monokultur? Das gibt es bei Facebook und Instagram;)
    Kann natürlich sein, daß ich mich irre…

    Das ist glaube ich auch nicht ganz richtig. Es gibt einem Namen den Du in einem Profil des Kanals angeben und dort auch immer wieder änder kannst. Nach diesem Profilname kann man auch unter „Verbindungen“ in dem Widget „Finde Kanäle“ serverübergreifend suchen.

    Das ist jetzt Hubzilla.Im Artikel geht es aber um die Gesamtheit der freien Netze, und da ist das, was Hubzilla Kanalnamen nennt plus Server halt das, was den Kanal im Netz (also ActivityPub/Diaspora*/OStatus) identifiziert (hubzillaintern ist das glaub ich nochmal anders).
    Ansonsten hast Du freilich Recht.
    Liebe Grüße

  6. Hi De Benny, Du hast in beiden Fällen Recht,
    bei den fehlenden Mastodon Kontakten hatte ich nur an die Situation gedacht wenn ein Kanal geclond wird. In dem Moment wo er wirklich mit der Adresse portiert wird sind die Kontakte weg 🙁

    Für die Praxis ist zu überlegen ob man deshalb im Vorhinein nicht mindestens zwei Kanäle anlegt. Einen bei dem man mit alle auch mit dem Fediverse komuniziertm, und einen Kanal bei dem man nur Hubzilla Kontkate zulässt – zwei Community also. Somit würde man etwas, was sich nun mit ZAP und OSADA anbahn vorwegnehmen.
    lg
    aus der Nachbarschaft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.