Das war das LUKi-Treffen in Kassel

„Faszinierend“, wäre vermutlich der Kommentar von Commander Spock gewesen, hätte er das selbst umgebaute Motorola Lapdock gesehen, das Matthias mit zum LUKi-Treffen nach Kassel gebracht hatte. Normalerweise wird in das Lapdock ein Motorola Razr Telephon gesteckt, um damit einen quasi notebookähnlichen Arbeitsplatz zu haben. Das dies auch mit einem Rasberry Pi bei freier Wahl des Linuxsystems funktioniert, zeigte der Umbau von Matthias – zu bewundern auf den folgenden zwei Bildern:

Rasberry Pi
Bild: Dorothee Janssen

 

Rasberry Pi an Motorola Lapdock
Kreatives Bastelprojekt von LUKi-Mitglied Matthias: Rasberry Pi an Motorola Lapdock – gehalten und angedockt mittels Micro-USB und einer Portion Heißkleber

Kreativ war das Wochenende auf jeden Fall. Wie immer wurden eine Menge kleinerer und größerer Probleme rund um unser Lieblingsbetriebssystem gelöst: ruckelnde Grafikausgaben, langsame Desktopoberflächen, neue Distributionen und nicht zu vergessen: der stets präsente und stets kreative Umgang mit der fehlenden Bandbreite. Teilweise waren drei WLANs (via Surfsticks) in Gebrauch. Immerhin bestand fast durchweg Internetverbindung, auch wenn ein Router sich regelmäßig verabschiedete.

Was ein Novum war: die sonst fast durchgängig rein männliche Besatzung unserer Treffen wurde diesmal aufs Angenehmste durch zwei weibliche Teilnehmerinnen ergänzt. Wie Dorothee Janssen das LUKi-Treffen erlebte, schildert sie in einem Audio-Beitrag:

Während die letzten LUKi-Treffen es auf etliche Vorträge brachten, war das Programm diesmal eher locker und lies Zeit zum Experimentieren, Fragen stellen und gegenseitigem Helfen. Langweilig war es deswegen trotzdem nicht.

Gewichtige Programmpunkte waren die Vereinssitzung am Samstag, an der alle Angereisten teilnahmen. Schwerpunkt der Besprechung war die kurz vorher erfolgte Zusage des Katholikentages in Regensburg 2014, nach der es nun einen eigenen LUKi-Stand zusammen mit der Offenen Bibel geben wird. Für dieses Event wird eine eigene Arbeitsgruppe nun in die konkreten Standplanungen gehen.

Nach der Vereinssitzung startete die Key-Signing-Party, die sich so manch gpg/pgp-Novize vieleicht etwas partymäßiger vorgestellt hätte. Am Sonntag Morgen war Cornelius Kölbel bei den LUKis zu Gast und referierte über Zweifaktor-Authentisierung. Die wesentlichen Gedanken seines tollen Vortrages, der Mut machte, neu über sichere Authentifizierung nachzudenken, hat er uns zum Nachlesen zur Verfügung gestellt.

Vom Treffen gibts nun – Premiere! – ein kleines Promotion-Video:

LUKi-Treffen 2013

Der Termin für das kommende Treffen 2014 wurde bereits festgelegt: 17. – 19. Oktober!

Ulrich Berens

Mein Name ist Ulrich Berens, ich bin einer der Gründer von LUKi. Nicht nur privat, sondern auch dienstlich benutze ich seit 1998 Linux und beweise damit, dass sich Linux in einem kirchlichen Büro problemlos einsetzen lässt. Auf Twitter bin ich privat als @infoleck unterwegs, auf Mastodon ebenfalls (@mastodon.social). Mein privater Blog findet sich unter: www.berens.net und mein Fotoblog unter: www.ulrich-berens.de. Berufliches findet sich unter familienseelsorge.de und neue-gespraeche.de.

More Posts - Website

Follow Me:
TwitterFlickr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.