LibreOffice trifft auf Schule

oder

Kann mir mal jemand einen guten Nervenarzt empfehlen?

(Kuchen, Schokopudding oder eine Eisbombe tun es auch!)

Argh,

gestern eine Präsentation mit zwei Folien fertig gemacht. Mit LibreOffice. Keine Übergänge und ein paar, nicht viele, aber ein paar wichtige Objekte, welche allerdings weder fliegen, noch schwabbeln oder sich drehen sollen, sondern nur bei einem Mausklick erscheinen und beim folgenden wieder verschwinden sollen.
Also dass, was ich bei Präsentationsprogrammen eigentlich als rudimentär bezeichnen würde.

Nun scheut ja  gebranntes Kind das Feuer und ich bin im Grunde auch nicht blöd.
Also eine halbe Stunde früher in die Schule, einen freien PC-Raum gekapert, die Präsentation mit PowerPoint geöffnet und siehe da: nix funktionopelt! (Hätte beinahe gesagt: Wie geplant)

Nun war ich glücklich und konnte mit dem PowerPoint 2016 alles korrigieren und ans laufen bringen. Schwupps, die Datei schnell noch auf’n USB-Stick und ab die Post in den nächsten PC-Raum.

Komme gerade noch pünktlich, werfe den Rechner an und lasse diesmal PowerPoint 2010 werkeln.

Den Rest könnt ihr euch denken. Elend lange 1,5 Std mit Schülern die sich über blöde Präsentationen lustig machen 🙂

Ich schwöre, ich mache nur noch PDF-Präsentationen!

Latex rocks!

Hm, irgend etwas war mit dem Acrobat Reader, irgend etwas war da!

Dann eben mit Dokuwiki und dem Plugin Revealjs. Zumindest eine Überlegung wert.

Welcher PC-Raum hatte jetzt noch diese Bambusinternetleitung?

2 Gedanken zu „LibreOffice trifft auf Schule

  1. Ähnliches habe ich auch schon bei hochrangigen Mitarbeitern von INTEL erlebt.
    Folgerung: Präsentationen immer nur auf dem eigenen Gerät zeigen. Hilfsweise mit Live-CD (etwa Knoppix) oder einem bootbaren Linux-USB-Stick.

  2. Hi, ich hab schwer in mich hineingeschmunzelt. „Kenn ich!“, kann ich nur sagen.

    Rotierende Überschriften sind einen rotierenden Vortragenden nicht wert. Jedenfalls mache ich mich seit Jahren immer mit PDF auf den Weg, wenn ich mal wo was Gewichtiges vortragen soll.

    Einen Kulturauftrag Richtung „weniger ist mehr!“ haben wir schließlich auch ? .

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